Über uns


Unser noch junger Verein (Gründung 2019) mit seinen nunmehr 130 Mitgliedern aus Italien, Frankreich, Polen und Deutschland hat eine hohe Anerkennung für unser Engagement durch die Verleihung des Mérite Européen an uns durch Fondation du Mérite Européen, Luxembourgh im Jahr 2023 erhalten.

Als europaweit einziger Verein, der mit Old-und Youngtimern, Motorrädern und E-Fahrzeugen seit 2019 mit seinen Sternfahrten ein „rollendes Bekenntnis“ für Europa ablegt. Die beigefügte Broschüre informiert über unsere Aktivitäten.

Deutsch-Französischer Bürgerfonds

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Mérite European

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Haben wir Dein Interesse geweckt

Anmeldung, Gebührenverordnung, Satzung

Vorstand


Walter Strutz

Walter Strutz

Vorsitzender +49 152 337 76357 Staatssekretär a.D.

Kay-Uwe Schreiber

Kay-Uwe Schreiber

stv. Vorsitzender +49 171 7765399 Dipl.-Ing. Architekt

Franz-Joachim Schubert

Franz-Joachim Schubert

Schatzmeister +49 160 944 67584 Direktor IBM i.R.

Petra Sennewald

Petra Sennewald

Schriftfüherin

Thomas Matt

Thomas Matt

Beisitzer

Thomas Matt

Wolfang Höptner

Beisitzer

Susanne Breitmeyer

Susanne Breitmeyer

Beisitzer

Dirk Maak

Dirk Maak

Beisitzer

Mérite European


Wheels for Europe wurde ausgezeichnet von der
Fondation Mérite Européen Luxembourg

Mérite Européen Luxembourg
Auszeichnung Fondation Mérite Européen Luxembourg
Auszeichnung Fondation Mérite Européen Luxembourg

Wheels for Europe wurde in Bonn mit dem Merite Europeen ausgezeichnet, eine besondere Ehre, die das Engagement und die herausragenden Leistungen der Organisation würdigt. Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von Mobilität und Barrierefreiheit in Europa und hebt die innovativen Ansätze von Wheels for Europe hervor, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu verbessern. Die Verleihung fand im Rahmen einer festlichen Zeremonie statt, bei der Vertreter aus verschiedenen europäischen Ländern zusammenkamen, um die Erfolge in der Förderung inklusiver Mobilität zu feiern. Die Anerkennung durch den Merite Europeen ist nicht nur eine Bestätigung der bisherigen Arbeit, sondern motiviert auch, weiterhin an Lösungen zu arbeiten, die eine nachhaltige und gerechte Mobilität für alle gewährleisten.

Deutsch-Französischer Bürgerfonds


Deutsch-Französischer Bürgerfonds

Deutsch-Französischer Bürgerfonds


Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren
der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert. 

 

Danke für Ihre Unterstützung! 


Presse


Oldtimerfreunde aus Sachsen-Anhalt und der Mainzer Region stoppen auf ihrer Landesreise in

Tangermünde. Landtagspräsident übernimmt aus gutem Grund die Schirmherrschaft.

Der Altmärker

Gäste kommen ins Schwärmen

Oldtimerfreunde aus Sachsen-Anhalt und der Mainzer Regionstoppen auf ihrer Landesreise in Tangermünde. Landtagspräsident übernimmt aus gutem Grund die Schirmherrschaft.

VON ANKE HOFFMEISTER

TANGERMÜNDE. 30 Oldtimer aller Couleur und mit Kennzeichen. die auf eine weite Anreise hindeuten, stoppen am Sonnabendmittag am Hafen von Tangermünde. Was sie an diesen Ort führt, weiß ein Mann aus dieser Runde zu begründen -der Schirmherr dieser exklusiven Veranstaltung. Unter dem Motto „Wheels for Europe goes Magdeburg`haben sich die Liebhaber dieser alten Fahrzeuge aus dem weit entfernten Mainz auf den Weg nach Sachsen-Anhalt gemacht. Walter Strutz, Mitglied im Vorstand von Wheels for Europe, berichtet dass er mit 25 Gleichgesinnten Autonarren damit einer Einladung nach Sachsen-Anhalt gefolgt sei – mehrere Menschen, die er vor zwei Jahren bei einer Sternfahrt kennengelernt hatte. Zu ihnen gehört Bernd Rothämel, Manager dieser Tour und Ehrenvorsitzender des Vereins Ohre Classic. Unter seiner Regie ist für die Gäste und Freunde aus den eigenen Reihen ein Wochenend-Programm der Superlative entstanden. Es führt die Männer und Frauen unter anderem in den Landtag nach Magdeburg.

Tangermünde

Am Tangermünder Hafen vor einem der vielen Oldtimer, die am Wochenende hier kurz haltmachten, haben sich Gunnar Schellenberger (von rechts), Uwe Wilk, Teresa Maria Rodenwald, Walter Strutz und Andrea Schellenberger er ein Erinnerungsfoto aufgestellt.

                                                          FOTO: ANKE HOFFMEISTER

Dort treffen sie auf den Schirmherren der Veranstaltung, den Landtagspräsidenten Gunnar Schellenberger. Der Christdemokrat begleitet die Tour und sagt in Tangermünde am Hafen „Sachsen-Anhalt hat so viel zu bieten. Und mit unseren Gästen nach Tangermünde ist easy" Er sei froh, hier dabei sein dürfen, und stolz, eine so wunderschöne Stadt präsentieren zu können. Mit seiner Begeisterung ist der Landtagspräsident keinesfalls allein. „In Wittenberg und Eisenach waren wir schon°, sagt Walter Strutz von Wheels for Europe, »aber Tangermünde ist einfach traumhaft schön". Sie seien begeistert von dem herzlichen Empfang überall, von dem Programm und den Begegnungen. Uwe Wilk, Vorsitzender vom Oldtimerclub Magdeburg, freut sich, dass die Gäste aus der Mainzer Region so dankbar auf das umfangreiche Programm reagieren. Auch wenn keine Oldtimer-Fahrer aus anderen europäischen Ländern dabei sind, weiß er: „Der europäische Gedanke ist da. Und das ist es auch, was dem Schirmherren dieser Veranstaltung am Herzen liegt so Schellenberger. Im Übrigen sind die Teilnehmer der Tour vor ihrer Stadtführung durch Tangermünde von Lutz Piep Jahn, Unternehmer der Stadt, zum Mittagessen eingeladen. Und nach dem viel zu kurzen Rundgang durch das mittelalterliche Städtchen (da die Zeit drängt) steht für etliche Teilnehmer fest: Tangermünde müssen sie unbedingt noch einmal besuchen.

Europäische Mobilitäts-Sternfahrt machte in Klagenfurt Station

Klgenfurt

Um die 50 Oldtimer, Motorräder und Elektroautos waren für einen kurzen Zwischenstopp am Neuen Platz zu sehen. Der Verein „Wheels for Europe“ ist mit rund 50 Teilnehmern unterwegs auf „Sternfahrt“ durch europäische Partnerländer mit dem Ziel Zagreb.

Rathaus Klagenfurt

Stadträtin Constance Mochar begrüßte den Verein „Wheels for Europe“ bei seinem Zwischenstopp auf dem Neuen Platz.

Foto: StadtKommunikation/Spatzek

15 Oldtimer, 15 Motorräder und 20 Elektroautos aus Polen, Italien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Österreich machten Freitagvormittag in europäischer Mission auf dem Neuen Platz in Klagenfurt Halt.

Der Verein „Wheels for Europe“ absolviert gerade mit rund 50 Mitgliedern seine 5. Sternfahrt durch europäische Partnerländer. Neben der Landeshauptstadt führt die Tour die Teilnehmer dieses Mal auch in die Partnerstadt Wiesbaden, nach Mainz und abschließend nach Zagreb. Stadträtin DI Constance Mochar hieß alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sternfahrt in Klagenfurt willkommen: „Ich danke dem Verein ‚Verein Wheels for Europe‘ für sein wertvolles Engagement. Mit den regelmäßigen Ausfahrten wird ein nachhaltiges und sichtbares Zeichen für ein vereintes Europa gesetzt.“ „Wheels for Europe“ wurde 2019 gegründet und ist der weltweit einzige Verein, der Motorräder, Oldtimer und Elektroautos unter einem Dach vereint. Mit seinen jährlich organisierten Europäischen Sternfahrten stärkt er die Verbindungen zwischen europäischen Städten und Regionen, fördert bürgerschaftliches Engagement und trägt zur lebendigen Pflege von Städtepartnerschaften bei. Inspiriert von den Christophorus-Fahrten des Mainz City Managements, wurde die Idee geboren, Fahrten mit dem Fokus auf den europäischen Gedanken zu organisieren – als Zeichen gegen Nationalismus und für ein offenes, geeintes Europa. Die Sternfahrten bringen Menschen verschiedener Nationen zusammen, fördern den kulturellen Austausch und zeigen die Vorteile grenzenlosen Reisens. Jede Fahrt ist eine bewusste politische und gesellschaftliche Stellungnahme für europäische Werte.

Wheels for Europe und TACAuto am Gedenkstein

Konrad Adenauer und Charles de Gaulle

Allgemeine Zeitung

Vom Traktor bis zu kultigen Enten

BAD KREUZNACH. Als Bekenntnis zur deutsch-französischen Freundschaft und zur Stärkung der europäischen Idee präsentierte sich ein Konvoi aus Oldtimern, Motorrädern und Elektrofahrzeugen des Vereins .Wheels for Europe" (Räder für Europa).Gemeinsam mit einer Delegation des französischen Oldtimerclubs „TACAuto"aus Arras trafen die Teilnehmer am Kurhaus ein. Angeführt wurde die Kolonne von vier kultigen ,,Enten", die - abgesehen von einem kleinen, schnell behobenen Defekt an einer Zündspule - die 550 Kilometer lange Strecke aus Nordfrankreich problemlos meisterten. Die begleitenden Fahrzeuge der _Lokalmatadore" waren mit Europafahne und den Nationalflaggen Deutschlands und Frankreichs geschmückt.

Oldtimer•Club wurde 2024 nach Arras eingeladen

Vor dem Gedenkstein, der an das historische Treffen zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 26. November 1958 erinnert, wurden drei 2 CVs symbolträchtig in blau, weiß und rot - als Trikolore der französischen Flagge -aufgestellt. Die weiße Ente mit dem Kennzeichen CV-2000 ist das Clubmaskottchen der Wheels" und gehört dem zweiten Vorsitzenden Kay-Uwe Schreiber aus Winterbach. Durch seinen Jugendfreund Fredi Himmerich, der schon 30 Jahre Kontakte nach Arras pflegt, kam die Verbindung zum dortigen Oldtimer-Club zustande. Im vergangenen Jahr gab es für die Wheels-Fahrer eine Einladung zur Gedenkfeier anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von den deutschen Feinden mit anschließendem freundschaftlichem Beisammensein .

Charles de Gaulle Denkmal

Die Fahrer von ,,Wheels for Europe“ und des Oldieclubs aus Arras vor dem Gedenkstein am Kurhaus. Foto: Heidi Sturm

Verein ,,Wheels for Europe" setzt mit Oldtimern ein Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft

Wir hatten einen wunderbaren Abend mit Menschen, die wir nicht kannten und deren Sprache wir nicht verstanden -und die uns heute besuchen", beschrieb Sylvia Molter aus Rüsselsheim sichtlich bewegt das besondere Erlebnis der deutsch-französischen Freundschaft, das nun mit dem Gegenbesuch gekrönt wurde. Durch Schreiber fand auch der Kreuznacher Thomas Matt zu Wheels of Europe:.Als ehemaliger Studienkamerad von Schreiber stieß er nach 40 Jahren durch einen Zeitungsartikel über eine bevorstehende Aktion in Mainz wieder auf ihn. Matt fuhr hin und war schnell für den Gedanken des Clubs begeistert. Jetzt will er seine Heimatstadt als ”Wiege der deutsch-französischen Freundschaft" noch mehr in den Blickpunkt rücken.

Auch 70 Jahre alter Deutz-Traktor fährt mit

Die Gäste wurden von Oberbürgermeister Emanuel Letz begrüßt, der die Bedeutung des Treffens von 1958 für ein friedliches und vereintes Europa bis in die heutige Zeit hervorhob. Das Engagement für die deutsch-französische Freundschaft und für Europa in Bad Kreuznach und darüber hinaus werde von der Stadt sehr geschätzt und gefördert, dankte der OB dem Wheels-Vorsitzenden Walter Strutz und seinen Mitfahrern für deren Engagement, mit gemeinsamen Fahrten verbindende Brücken zwischen den Nationen zu schlagen. Dem Konvoi, zu dem unter anderem ein Morgan oder ein alter Triumph Baujahr 60 gehörten, schloss sich auch ein über 70 Jahre alter DeutzTraktor mit einem nachgebauten Hochrad aus der Zeit um 1870 an. Besitzer Georg Blatt aus Neu-Bamberg, der mit seinen _Schätzchen" an Oldtimertreffen in der Region teilnimmt, hatte von dem Treffen in der Zeitung gelesen und sich spontan auf den Weg gemacht. Der über 80-Jährige erinnerte sich noch gut daran, wie er als 14-Jähriger den besonderen Moment erlebte, als in Bad Kreuznach aus Erzfeinden Freunde wurden.













Innenminister Ebling überreicht Landesverdienstmedaille

an Kay-Uwe Schreiber


Innenminister Michael Ebling hat Kay-Uwe Schreiber aus Mainz die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. Mit der von Ministerpräsident Alexander Schweitzer verliehenen Auszeichnung wird er für seinen Gemeinsinn und Engagement im Bereich der Architektur und der Stadtplanung geehrt.

„Die Ehrung mit der Verdienstmedaille des Landes wird nur Personen zuteil, die sich ausdauernd und weit über das übliche Maß hinaus für die Allgemeinheit einsetzen. Kay-Uwe Schreiber ist nicht nur ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die mit Leidenschaft und Tatendrang immer wieder positive Akzente in Mainz und über die Stadtgrenzen hinaus gesetzt hat“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Kay-Uwe Schreiber hat sich neben der regionalen Brauchtumspflege der Mainzer Fastnacht insbesondere für den Schutz des lokalen Kulturerbes eingesetzt. Als Gründungsmitglied der „Initiative Zitadelle Mainz“ setzt er sich seit 2004 unter anderem für den Erhalt der Mainzer Zitadelle ein, um das Mainzer „Bollwerk“ auch für künftige Generationen als ein Symbol für die über 2000-jährige Geschichte und Identität der Stadt zu bewahren. Seit 2008 ist Schreiber Vorsitzender des Vereins.

Zudem gehört Kay-Uwe Schreiber zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Wheels for Europe“, der sich seit 2018 für ein geeintes und friedliches Europa einsetzt. Durch gemeinsame Fahrten mit Motorrädern, Oldtimern und Elektroautos in verschiedene europäische Länder wirbt der Verein für die europäische Idee und für Völkerverständigung.

„Die Verdienstmedaille steht für Stetigkeit und Verlässlichkeit, mit der sich Menschen wie Kay-Uwe Schreiber selbstlos für das Gemeinwesen einsetzen. Zur hochverdienten Auszeichnung mit der Verdienstmedaille gratuliere ich ihm herzlich“, so Ebling.

Wheels for Europe

Rollendes Bekenntnis zu einem geeinten Europa

Persönliches Engagement für ein friedliches Miteinander in einem geeinten Europa kann auf vielfältige Weise geschehen. Ein bemerkenswertes Beispiel sind die Aktivitäten von Wheels for Europe, einem gemeinnützigen Verein, dessen Mitglieder mit ihren Oldtimern, Motorrädern und Elektrofahr-zeugen auf den Straßen Europas ein auffälliges Zeichen gegen Europa-Skeptiker und nationalistische Parolen setzen wollen.                   

Redaktion: Walter Strutz

Nach vier vom damaligen Mainzer City-Management organisierten „Christopherus-Fahrten" entstand 2017 die Idee, solche Fahrten künftig unter dem europäischen Gedanken des friedlichen Zusammenlebens in einem geeinten Europa durchzuführen. Diese Pläne wurden 2018 auch an die europäischen Partnerstädte von Mainz und Wiesbaden herangetragen, wo sie ein positives Echo fanden. Im Januar 2019 kam es schließlich zur Gründung des Vereins, dem inzwischen mehr als 100 Mitglieder an-gehören.

Sternfahrt nach Polen und Tschechien

Mehr als 70 Mitglieder aus vier Nationen legten nun erneut mit ihren Oldtimern, Motorrädern und Elektroautos ein rollendes Bekenntnis zu Europa ab, diesmal auf den Straßen von Polen und Tschechien —

streckenweise begleitet von Blaulicht und Martinshorn.

Die viertägige Fahrt wurde durch politische Diskussionen und Empfänge im prächtigen Ratssaal von Wroclaw und dem "Märchenschloss" Moschen der Landesregierung von Opole abgerundet. Ein würdiger Rahmen, um die 20-jäh-rige Mitgliedschaft Polens in der EU zu feiern ! Die Teilnehmer der EU-Sternfahrt waren tief beeindruckt, denn für viele war es die erste Begegnung mit den Menschen in unseren EU-Nachbarländern Polen und Tschechien. Weitere Eindrücke auf der Webseite des Vereins.

Wheels-Logo
Breslau

Der Marktplatz von Wroclaw erlebte ein einzigartiges Spektakel: 30 internationale Oldtimer und 40 Motorräder belebten die historische Szenerie und zogen viele Schaulustige und Europa-Interessierte an.

Wirtschafts News mit einem Bericht über unsere Sternfahrt 2024

„Wheels for Europe“ in Oppeln

Wochenblatt Oppeln
Oppeln

Mit Motorrädern, Oldtimern und Elektrofahrzeugen legt der europäische Verein „Wheels for Europe“ mit Sitz in Mainz auf den Straßen Europas ein rollendes Bekenntnis für Europa ab. Und das nun schon seit fünf Jahren. Nach Reisezielen wie Frankreich und Italien waren nun Breslau und die Woiwodschaft Oppeln dran.

Polen als Reiseziel wurde anlässlich 20 Jahre Mitgliedschaft Polens in der EU gewählt. Für gewöhnlich finden die Reisen gegen den Europatag am 9. Mai statt. Da aber am 9. Juni Europawahlen sind, wurde die Reise auf das erste Juniwochenende verlegt. .

Oppeln Empfang

25 Oldtimer und 40 Motorräder rollten am vergangenen Wochenende durch die Straßen Schlesiens.

Foto: Manuela Leibig

Letztes Jahr besuchten Vertreter des Vereins das Büro der Vertretung der Woiwodschaft Oppeln in Mainz und wollten eine Reise nach Schlesien in die Wege leiten: „Am Anfang war die Rede von 20-30 Personen. Wir haben gemeinsam einen Reiseplan erarbeitet. Dann gab es hier in Oppeln im Herbst ein organisatorischen Treffen und nun realisieren wir die Pläne. Was mich sehr freut, ist, dass sich letzten Endes 68 Mitglieder des Vereins für diese Reise entschieden haben. Es sind 25 Oldtimer und 40 Motorräder mit EU-Fahnen, die hier durch die Straßen rollen“ sagt Przemysław Łebzuch, Vertreter der Woiwodschaft Oppeln in Mainz. Ueber die Hälfte aller 120 Mitglieder des Vereins „Wheels for Europe“, die in Italien, Polen, Frankreich und Deutschland leben, besuchten also Schlesien. „Jeder, der die Demokratie in Europa stärken möchte, ist uns herzlich willkommen“, betont Franz Joachim Schubert, Schatzmeister von „Wheels for Europe“.

Franz Joachim Schubert: „Jeder, der die Demokratie in Europa stärken möchte, ist uns herzlich willkommen.“

Viele der Gäste sind das erste Mal in Polen, andere wiederrum sind hier verwurzelt: „Die Motivation war, die Landschaft und die Orte zu sehen, wo sie selbst oder die Eltern geboren und auf-gewachsen sind. Viele waren lange nicht mehr hier und unsere Reise hat den Anlass gegeben, noch einmal nach Schlesien zu kommen“, erzählt Franz Joachim Schubert. „Im gesamten Vor-stand waren wir sehr angenehm überrascht, dass der Zuspruch, nach Schlesien zu fahren, so groß war. Denn wenn wir Italien auswählen, wissen wir, gehen sofort alle Finger hoch, Bella Italia, Sonnenschein, usw. Aber dass wir mit mehr Leuten nach Polen gekommen sind, als wir in Italien dabei hatten, ist für uns überwältigend“, verrät Walter Strutz, Präsident von „Wheels for Europe“.

 Przemysław Łebzuch

25 Oldtimer und 40 Motorräder rollten am vergangenen Wochenende durch die Straßen Schlesiens.

Foto: Manuela Leibig

Auf dem Plan der Reise: Besuche und Stadtführungen von Breslau, Patschkau, Ziegenhals Oppeln und Schloss Moschen, danach ging es weiter nach Pilsen in Tschechien. Die Orte waren nicht zufällig gewählt: „Wir haben Mitglieder, die aus Breslau und Ziegenhals stammen, und die waren natürlich goldwert bei der Organisation, weil sie persönliche Kontakte dorthin haben, das waren unsere Botschafter“, so Walter Strutz.

Manuela Leibig

Pressetext 12.April 2024


Erstmals engagieren sich das Staatstheater und der gemeinnützige Verein Wheels for Europe gemeinsam für die Europawahl am 9. Juni 2024

"Sehr gerne unterstützen wir Wheels for Europe und ihre Aktion für die Europawahlen hier bei uns vor dem Staatstheater. Mit der Gesprächsreihe - Deine Zauber binden wieder - und vielen anderen Veranstaltungen haben wir uns immer wieder für ein friedliches und einiges Europa eingesetzt. Rechtsextreme und nationalistische Töne bleiben in vielen Ländern der Union schrill. Und in der Ukraine, im russischen Angriffskrieg, werden seit jetzt mehr als zwei Jahren unsere europäischen Werte verteidigt, die Menschen zahlen dafür einen hohen Preis. Umso nötiger sind unser Engagement und unser Bewusstsein für diese Werte - die Europawahlen sind wichtig!" Mit diesem eindeutigen Statement von Intendant Markus Müller sind wir einig, uns gemeinsam für Europa stark zu machen. 

Die mehr als 120 Wheels-Mitglieder aus vier Nationen (www.wheels-for-europe.eu) sind europaweit die einzige Organisation, die mit Oldtimern, Motorrädern und E-Autos seit nunmehr fünf Jahren mit ihren EU-Sternfahrten ein „rollendes Bekenntnis“ für Europa  ablegen.

Dieses Engagement konnten wir wiederholt auch durch die Beteiligung am Mainzer Rosenmontagszug unter Beweis stellen. Unter dem Motto „Rückenwind für Europa“ wird daher auch das von Wheels gebaute „Europaschiff“ wieder vor dem Staatstheater zum Einsatz kommen. Zudem werden wir am Freitag,12. April 2024 um 17.00 und 17.30 Uhr musikalisch vom Orchester des Staatstheaters unterstützt.

 

Für Rückfragen

Walter Strutz, WfE-Vorsitzender, 0152/33776357

Kay-Uwe Schreiber, stv. Vorsitzender, 0171/7765399


Pressemitteilung der Stadt Bad Kreuznach vom 04.09.2023


ERINNERN AN 60 JAHRE ÉLYSÉE-VERTRAG

OB Letz empfängt „Wheels for Europe“ am Denkmal vor dem Kurhaus

Aus ehemaligen Feinden sollten Freunde werden – das war das Ziel des Élysée-Vertrags, der vor 60 Jahren, am 22. Januar 1963, von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französische Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde. Auf das Jubiläum aufmerksam machen wollen die „Wheels for Europe“. Ihre Mitgliederausfahrt von Mainz zur Charles de Gaulle-Gedenkstätte in Colombey-les-Deux-Églises führte die weltoffenen Fahrer auch nach Bad Kreuznach.

4. September 2023 von ISABEL GEMPERLEIN

Pressemitteilung der Stadt Bad Kreuznach vom 04.09.2023

Oberbürgermeister Emanuel Letz empfing die Mitglieder, die mit ihren Oldtimern, Motorrädern und E-Fahrzeugen angereist waren, am Denkmal der deutsch-französischen Versöhnung vor dem Kurhaus. Es erinnert an die Begegnung der beiden großen Staatsführer Adenauer und de Gaulle am 26. November 1958 in Bad Kreuznach – es war das erste offizielle Regierungstreffen auf deutschem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg und Auftakt der Annäherung der beiden Staaten, die schließlich zum Élysée-Vertrag führte. „Den Weg, den Adenauer und de Gaulle eingeschlagen haben, weiterzugehen, Frieden als Geschenk wahrzunehmen, das gepflegt werden möchte – das ist unser gemeinsames Ziel. Wheels for Europe lebt und gestaltet mit seinen bürgernahen und völkerverbindenden Aktionen diese europäische Idee auf so eine charmante und auch unkonventionelle Weise. Ich hoffe, dass diese Art von Begegnungen das Bewusstsein der Menschen für den dauerhaften Frieden berühren und stärken werden“, sagte Oberbürgermeister Letz, der den Gästen für ihren Besuch und ihr Engagement zur Stärkung Europas dankte. Dem Empfang wohnten auch Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bad Kreuznach (DFG) bei.Im Anschluss reisten die Fahrer weiter zur Gedenkstätte in Colombey-les-Deux-Églises, wo Charles de Gaulle seinen langjährigen Landwohnsitz hatte. Mit im Gepäck hatte der Verein ein Jubiläumspräsent der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus: eine Fotografie, die am 5. September 1962 während de Gaulles Besuch in Deutschland entstanden ist.

Die Wheels for Europe

Der Verein Wheels for Europe setzt sich mit seinem „rollenden Bekenntnis“ für ein geeintes und friedliches Europa ohne Grenzen ein. Wichtigster Tag ist für die Mitglieder der Europatag am 9. Mai, an dem eine Sternfahrt unternommen wird. Grenzenloses Reisen ist für Wheels for Europe ein wichtiger Eckpfeiler, um die persönlichen Begegnungen mit Menschen in Europa problemlos zu ermöglichen. Ziel ist es, Europa für alle Teilnehmenden erlebbar zu machen als Basis für ein pro-europäisches Engagement. Mehr Informationen unter www.wheels-for-europe.eu

Foto: "Rollendes Bekenntnis" für Europa: OB Emanuel Letz empfing die Mitglieder der "Wheels for Europe" am Denkmal vor dem Kurhaus.

Wirtschaftsmagazin INITIATIV 02/2023 der Region Hunsrück/Birkenfeld

„Wheels for Europe”ausgezeichnet

Der Verein ,Wheels for Europe" hat es sich zur Aufgabe gemacht, rollend für ein friedliches und geeintes Europa einzustehen und dabei persönliche Begegnungen und Freundschaften herzustellen.

Als Anerkennung für dieses vorbildliche Engagement wurde der Verein jetzt mit dem „Diplome d'Honneur" ausgezeichnet. Diese Ehrung der Stiftung „Merite Europeen" wurde 1970 ins Leben gerufen.


Bonn „Diplome d'Honneur"

Der Vorsitzende von Wheels for Europe, Walter Strutz(4.v.l.) freut sich mit seinen Vereinskollegen und Landrätin Dorothea Schäfer(4.v.r.) über die Auszeichnung.

2019 wurde der gemeinnützige Verein im Landkreis Mainz-Bingen gegründet, inzwischen zählt er mehr als 100 Mitglieder. Die sogenannten Sternfahrten stellen dabei den Höhepunkt eines Jahres dar und finden immer rund um den Europatag am 9. Mai eines Jahres statt.

Ziele der Sternfahrten sind die Partnerstädte des Landkreises Mainz-Bingen, der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden und der Stadt Bad Kreuznach.


Allgemeine Zeitung 29.10.2022


Allgemeine Zeitung 29.10.2022

Allgemeine Zeitung 25.9.2021- Fahrt nach Metz



Allgemeine Zeitung 25.9.2021- Fahrt nach Metz

Runder Tisch Motorradlärm

Logo Rheinland Pfalz

Mainz 25.Februar 2021 | Runder Tisch Motorradlärm

 

Becht: Gebot vor Verbot 

 

In der Diskussion um wirkungsvolle Wege zur Eindämmung des Motorradlärms auf stark frequentierten Strecken setzt Verkehrsstaatssekretär Andy Becht auf Gebote statt Verbote. Dies hat Becht bei einem digitalen „Runden Tisch Motorradlärm“ betont, der kürzlich auf Einladung des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums mit Vertretern von Verbänden, der Polizei sowie des rheinland-pfälzischen Innenministeriums stattfand. 

 

Anlass der Einladung war die im Mai 2020 durch den Bundesrat gefasste „Entschließung zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm“. Darin forderte die Länderkammer eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung des Motorradlärms. Motorradfahrerinnen und -fahrer befürchteten daraufhin, in ihrem Freizeit- und Mobilitätsverhalten eingeschränkt zu werden. Deshalb hatte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing rechtzeitig vor dem Start der neuen Saison zu diesem Treffen eingeladen. 

 

„Wir wollen die Freiheitsrechte der Biker mit den ebenso berechtigten Interessen des Anwohner- und Naturschutzes austarieren“, betonte der Staatssekretär. Da helfe keine generelle, undifferenzierte Verbotskulisse, sondern die punktuelle Eindämmung von vermeidbarem Motorradlärm. Zudem sei der Motorradtourismus in manchen Regionen des Landes ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

 

Becht wertete den Runden Tisch als Start eines permanenten Austausches, um gemeinsame Strategien und Lösungen zur Vermeidung von Lärmbelästigungen zu erarbeiten. Neben den Ministerien und der Polizei haben sich Vertreter von Wheels for Europe e.V., des Bundesverbandes der Motorradfahrer (BVDM), der Biker Union e.V. sowie des ADAC Mittelrhein konstruktiv in das Gespräch eingebracht. 

 

Alle Beteiligten waren sich einig, dass es nicht hingenommen werden könne, dass das Verhalten einiger „schwarzer Schafe“ unter den Motorradfahrern zu unverhältnismäßigen Restriktionen führe. 

 

Der Staatssekretär kündigte an, bereits Anfang März an einer Veranstaltung des ADAC im Westerwald teilzunehmen. „Mit Schildern wollen wir Motorradfahrer um mehr Rücksicht bitten, damit Verbote erst gar nicht nötig werden“, betonte Becht. Er selbst fahre zwar Traktor, habe aber auch großes Verständnis für die Biker, die mit der gleichen Technik-Begeisterung ihrem Hobby nachgingen. 

 

Susanne Keeding

Pressesprecherin

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Tel. 06131/16-2550

Ein Bett im Stau ist schnell genug

23. Juni 2019 

 

„Lasst es uns hinter uns bringen“, sagt Schauspielerin Julia Goldberg. Feierlich gefasst führt sie die Besucher zu den Leichenteilen eines Autos. Nach einer Schweigeminute delegiert sie: „Du nimmst den Kotflügel, ihr drei den Auspuff“. Unter den Klängen von Chopins Marche funèbre werden die Teile in andachtsvoller Prozession in den Leichenwagen in der Georg-Moller-Passage getragen. Die Aufträge an das Publikum im jüngst uraufgeführten Hörtheater „Abwrackprämiere“ und den Gang aus dem Theater in die Gasse (die zwischen dem Großen und dem Kleinen Haus des Mainzer Staatstheaters) kann man als Symbol sehen: hier geht es um die künstlerische Botschaft an den Rest der Welt, den motorisierten Individualverkehr schlechthin zu Grabe zu tragen.Den moralischen Zeigefinger verbirgt „Abwrackprämiere“ im Klamauk. In einem modellierten „Käfer“ durch die Gasse kurvend besingt Maren Schwier die Parkplatzsuche im innerstädtischen Stau bei steigender Hitze mit Herbert Grönemeyers „Mambo“.

Zu einer Trauerfeier gehört eine Würdigung des Gestorbenen. Hier zum Beispiel das von ihm vermittelte Gefühl von Prestige: Zu Janis Joplins „Mercedes Benz“ schwebt Klarinettist Ates Yilmaz im Cabrio ein, stehend, im blauen Königsmantel. Der wird ihm beim Aussteigen abgenommen und ein Monteuranzug kommt zum Vorschein. Aber Yilmaz spielt auch darin überzeugend: Die Wortschöpfung „Prämiere“ verheißt ja schließlich, dass es weitergeht.

Zu Henry Valentinos Song „Im Wagen vor mir“ verfolgt Maren Schwiers Pappkäfer ein Bobbycar, besetzt mit ihrem Sängerkollegen Stephan Bootz. Seine Flucht vor ihr bezahlt er mit dem ersten seiner drei Unfälle an diesem Abend, die er jeweils mit der Sterbe-Arie der Dido von Henry Purcell quittiert. Nach dem dritten Unfall rollt er im Krankenhausbett durch die Gasse, kann im Tempo jedoch ohne weiteres mit den anderen Fahrzeugen mithalten: Sie stehen ebenfalls im Stau. Nur Julia Goldberg kurvt munter zu den „Prinzen“-Klängen „Geniesser fahren Fahrrad / Und sind immer schneller da“ auf dem Velo durch die Reihen.

Der Liebe zum Motorengeräusch hat Dieter Schnebel sein „Harley Davidson“ gewidmet. Dirigiert von Michael Millard untermalen darin vier Motorradfahrer des Vereins „Wheels for Europe“ die Crescendi, Decrescendi und Vibrati von Klarinette und Synthesizer mit entsprechenden Motoren- und Relaisgeräuschen und man versteht, warum die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden muss.

Musikalisch entfaltet das Hörtheater „Abwrackprämiere“ keinen so starken Sog, wie seine Vorgänger „Sonnenkönige“ oder „Zerbrechliche Gespräche“. Doch man spürt, dass das Team um Anselm Dalferth viel Spaß hat. Das überträgt sich.

DORIS KÖSTERKE

 

Weitere Aufführungen am 18., 19., 25. und zum letzten Mal am 26.06.2019.

Sternfahrt beendet – das Graffito am Schlachthof bleibt

Drei Tage lang haben 60 Gäste aus acht Partnerstädten und fünf europäischen Ländern Wiesbaden und Mainz erkundet. Unter dem Motto „Wheels for Europe“ sind sich die Europäer nähergekommen. 

WIESBADEN - Mit der Abfahrt der rund 60 Gäste aus acht Partnerstädten und fünf europäischen Ländern ist die erste Sternfahrt nach Mainz und Wiesbaden – standesgemäß auf einem Rastplatz – zu Ende gegangen. Die Organisatoren des Vereins „Wheels for Europe“ zogen eine positive Bilanz: „Der Einsatz, auf unsere Art für ein geeintes und friedliches Europa zu werben, hat sich gelohnt“, sagte Kay-Uwe Schreiber, stellvertretender Vorsitzender.

Nach der Anreise am Europatag, 9. Mai, begann für die Teilnehmer ein dreitägiges Programm mit Stationen in Mainz, Wiesbaden und Umgebung. Den Auftakt bildete eine Diskussion bei der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen über die Zukunft der europäischen Gemeinschaft unter dem Motto „Quo vadis, Europa?“. Beim anschließenden Empfang der Oberbürgermeister von Mainz und Wiesbaden ernteten die Europafreunde uneingeschränkte Unterstützung durch die beiden Politiker.

Während einer Tour durch den Rheingau konnten die Teilnehmer bei bestem Wetter Natur und Sehenswürdigkeiten der Region erfahren. Am Ziel, dem Wiesbadener Schlachthofgelände, verewigten sie schließlich ihre Botschaft mit der Spraydose auf einer Mauer. Unter Anleitung von Profi Manuel Gerullis entstanden um die jeweiligen Stadtwappen herum Bilder und Botschaften der Gäste in Form eines Graffito.

Zur Eröffnung der Kerb am Samstag hatte die Gemeinde Stadecken-Elsheim eingeladen und holte sich damit auch eine Partie europäischen Flairs auf den Festplatz. Regen und Wind stellten die Motivation der Oldtimer- und Motorradfahrer auf den Prüfstand. Dennoch zeigten sich die Teilnehmer begeistert von dem Programm und den Möglichkeiten zum Austausch. Eine Oldtimerversteigerung, die ein Sponsor ermöglichte, war für die Gäste ein besonderer Höhepunkt.

Angesichts der bevorstehenden Europawahl stellte sich auch die Frage nach der Zukunft der Initiative. „Das Ziel, die Menschen einander näher zu bringen, ging voll auf“, berichtete Peter Hieronimus, Mitbegründer der Initiative. Für den Verein ist das Grund genug, die nächste Sternfahrt zu planen. Teilnehmer aus zwei Partnerstädten haben bereits angeboten, die nächste Sternfahrt in ihre Heimatstadt zu organisieren. Für Walter Strutz bedeutet dies auch eine Weiterentwicklung der Initiative: „,Wheels for Europe’ wird international“, sagte der 1. Vorsitzende.

Mittlerweile sind die Gäste alle gut zu Hause angekommen. Mitgenommen haben sie neue Kontakte und den Willen, die europäische Idee weiterzutragen.

Unterwegs für ein grenzenloses Europa

Unterwegs für ein grenzenloses Europa

Wiesbadener Kurier 11.Mai 2019

 

KASTEL - So mancher Besucher mag sich gewundert haben: Am Freitag wurde die Reduit nicht von Rittern, dafür aber von Frauen und Männern in schwerer Motorradkluft und wehenden Europaflaggen besetzt. Die Initiative Wheels for Europe hatte erstmalig zu einer Sternfahrt aus den Partnerstädten nach Mainz und Wiesbaden aufgerufen. Erklärtes Ziel ist es, im Vorfeld der Europawahl für die europäische Idee zu werben. Gefolgt sind der Einladung geschätzte 60 Motorradfahrer und Oldtimerfreunde aus sechs Nationen. Die Oberbürgermeister und Schirmherren der Initiative, Michael Ebling und Sven Gerich, empfingen die bunte Gruppe aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Polen am Rheinufer - Frotzeleien zwischen den beiden Landeshauptstädten inbegriffen. 

Notfalls geht es auch ohne Worte 

Doch in einem waren sich die beiden Oberbürgermeister einig: Es sei "eine großartige Idee, Europa nicht nur auf bürokratischer Ebene zu verhandeln, sondern die Menschen im Friedensprojekt Europa sichtbar zu machen", sagte Sven Gerich. In der Initiative komme "die Sehnsucht, die wir mit Europa verbinden, in einer charmanten Weise zum Ausdruck", stellte Michael Ebling fest.

 

Beim gemeinsamen Mittagessen wurde deutlich, worin diese Sehnsucht für die Teilnehmer besteht. Es war ein wahres Durcheinander an Sprachen, es wurde übersetzt, und wo das nicht ging, stellte sich das gegenseitige Verständnis notfalls auch ohne Worte ein. "Ein friedliches Zusammensein, bei dem die Herkunft keine Rolle mehr spielte", beschrieb ein Teilnehmer die Stimmung.

 

Für die größte Gruppe, 14 Italiener aus Bovolone, war das Grund genug, die zwölf Stunden lange Fahrt in Kauf zu nehmen. Sie wollten ihre Anwesenheit als Geste für die Idee Europa verstanden wissen. Für Torsten Tschage, Andreas Schaaf und Steffen Täschner aus Görlitz sind diese Treffen ein Hauptgrund der Reise: "Wir möchten Begegnungsräume schaffen", sagte Schaaf und Tschäge ergänzte: "Durch das Reisen kommen wir zusammen." Die Differenzen seien dann nicht mehr wichtig, fasste Tschage zusammen. Die freie Reise ist es, die die Teilnehmer der Sternfahrt, 34 Jahre nach Unterzeichnung der ersten europäischen Verträge zum freien Grenzverkehr, verteidigen möchten.

 

Neben der Grenzenlosigkeit haben auch die deutschen und europäischen Städtepartnerschaften zur Versöhnung im Nachkriegseuropa beigetragen. Einige sind Teil der Initiative. Sie freue sich über eine Belebung der Vereinsarbeit durch die Sternfahrt, sagt Jadwiga Lange vom Partnerschaftsverein Wiesbaden-Wroclaw (Breslau). Sie machte Michal Pacia aus Breslau auf die Sternfahrt aufmerksam. Mit zwei Oldtimern auf einem Schlepper machte er sich daraufhin auf den langen Weg. Die Geschichte der Aussöhnung zwischen den beiden Ländern sei nicht immer einfach gewesen, erzählt Pacia. Doch in der jungen Generation sei auch ein Wille, über andere Themen zu sprechen. Für ihn ist der gemeinsame Austausch eine willkommene Möglichkeit, die europäische Idee jenseits von Geschichte und Parteipolitik anzusprechen.

 

Sabine Werner-Laufersweiler bringt es, bevor die Gruppe zu einer Fahrt durch den Rheingau aufbricht, auf den Punkt: "Der Gedanke, irgendwann ohne Europa zu leben, ist für mich ein Albtraum." Bis Sonntag sollen daher vier Tage Programm auf die Vorzüge Europas aufmerksam machen. Die Zukunft der Initiative bleibt das Reisen - mit allem, was Räder hat.

Motorrad- und Oldtimerfreunde der Initiative „Wheels for Europe" laden am 10. Mai auf das Schlachthofgelände

Das rollende Bekenntnis für Europa

WIESBADEN.

Machen Menschen Europa? Davon sind Motorrad- und Oldtimerfreunde der Initiative „Wheels for Europe" aus Mainz und Wiesbaden überzeugt. Sie haben Menschen aus Partnerstädten zu einer Sternfahrt in die Städte am Rhein eingeladen. Peter Hieronimus im Gespräch über die Frage, warum Europareisen auf Kritik und Fürsprache stoßen.

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INTERVIEW

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Herr Hieronimus, Sie haben 2017 die Initiative „Wheels for Europe" mitgegründet. Worum geht es dabei?

Ich möchte mit meinen Mitstreitern ein rollendes Bekenntnis für Europa ablegen. Wir wollen durch das gemeinsame Oldtimer- und Motorrad-fahren die Menschen auf einem anderen Weg zusammenführen und so für den Erhalt von Frieden und das Miteinander werben. Da ich in Frankfurt geboren wurde und jetzt in Rheinhessen lebe, bin ich ja quasi ein Rhein-Main-Multikultureller.

Was war der Auslöser für ihr persönliches Engagement?

Nun, ich bin ja etwas älter und habe den Vergleich, wie es früher war: die Hürden beim Reisen,



Peter Hieronimus hat auf seinen Reisen durch Europa so manches Vorurteil über die Nachbarn revidiert. Foto: Malte Albrecht

die Schwierigkeiten beim Geldumtausch im Ausland. In meiner dienstlichen Tätigkeit sehe ich, dass die Menschen die Entwicklungen in Brüssel nicht mehr verstehen können.

Mainzer und Wiesbadener werben trotz historischer Rivalität gemeinsam für die europäische Idee. Können wir daraus für Europa lernen?

Bei Europa geht es um andere Probleme. Trotzdem gibt es Parallelen. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass ein Zusammenwachsen vor allem Zeit braucht.

Bezogen darauf ist Europa doch noch relativ jung.

Sie sagen, vielen Menschen ist Europa zu abstrakt. Was ist Europa für Sie?

Für mich ist Europa ein riesiger Bereich, den es zu entdecken gilt.



Ich war immer vom Flair der Städte, dem herzlichen Willkommen und dem persönlichen Umgang im Miteinander überrascht. Ich entdecke Europa stets neu und musste schon viele Meinungen korrigieren.

Viele Menschen bemängeln, dass die EU nicht die Interessen der Europäer, sondern die der Banken und Großkonzerne vertritt. Braucht es statt pauschaler Werbung nicht eher Kritik an der EU?

Kritik, ja klar. Aber was wäre die Alternative? Wieder zurück zu Stammes- und Sippen-denken? Man darf Europa nicht schwächen, indem man es infrage stellt. Ich kritisiere, dass die Verantwortlichen die Bürger ein Stück weit vergessen haben. Unsere Motivation ist, zu helfen, diese Lücke zu schließen.

Die Initiative wirbt für Errungenschaften Europas. Das hört sich sehr politisch an. Weshalb betonen Sie dennoch, dass die Initiative unpolitisch ist?

Die Biker wollen unpolitisch sein. Sie fühlen sich auf ihren Maschinen frei und ungebunden. Dieses Gefühl wollen sie auskosten, Politik stört nur dabei.Wir wollen uns bei unserer Aktion nicht in politischen Diskussionen verlieren.


Aber die Frage ist doch: Gibt es nicht darüber hinaus etwas Gemeinsames?

Etwas Gemeinsames, das...

... sich aus den eigenen Erfahrungen ergibt. Wenn man das anspricht, dann kommt auch jeder ins Erzählen, sogar Schwärmen. Von Menschen, die man bei Reisen kennengelernt hat, die bei einer Panne geholfen haben. In dem Moment wird aus dem Allgemeinen etwas konkretes. Uns geht es nicht um das bürokratische Europa, das keiner mehr versteht. Wir wollen einen anderen Zugang: Eine Grundlage finden, damit sich Menschen treffen und verstehen lernen.

Vom 9. bis 12. Mai sind die Aktionstage, anschließend die Europawahlen. Ist dann das Ziel erreicht?

Im Gegenteil. Wir stehen am Beginn einer Bewegung, die wir immer um den 9. Mai (Europatag) fortsetzen. Wer Lust hat, mitzumachen, kann am Freitag, 10. Mai, ab 15 Uhr auf das Schlachthofgelände kommen. Wir werden dort mit den Vertretern der Partnerstädte ein Mega-EU-Graffiti mithilfe eines sehr bekannten Sprayers erstellen. Zudem sind viele tolle Oldtimer zu besichtigen.

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Das Interview führte Malte Albrecht.

Biker aus ganz Europa treffen sich in Mainz



„WHEELS FOR EUROPE“ 

Die Idee von einem gemeinsamen Europa am Leben halten — das will der Verein „Wheels for Europe“. Dafür haben die Organisatoren am Europatag (9. Mai) Motorad- und Oldtimerfahrer aus ganz Europa zu einer Sternfahrt nach Mainz eingeladen. 

„Wir brauchen nicht weniger Europa, sondern mehr“, sagt Kay-Uwe Schreiber. Sein Verein „Wheels for Europe“, dessen stellvertretender Vorsitzender Schreiber ist, möchte die Gemeinschaft zwischen den europäischen Staaten wieder stärken und ein neues Europa-Gefühl schaffen. Dazu beitragen sollen „vibrierende Motoren, die Faszination von Oldtimern und Motorrädern und der sanfte Klang von Elektrofahrzeugen“. Höhepunkt dieser im wahrsten Sinn rollenden Bewegung wird dann am 9. Mai, dem Europatag, eine Sternfahrt nach Mainz und Wiesbaden sein, an der Biker und Oldtimer-Fahrer aus sieben Nationen teilnehmen. 

Klares Bekenntnis zu Europa 

Wie Schreiber gegenüber Merkurist sagt, möchte „Wheels for Europe“ auch wieder den Städtepartnerschaften von Mainz und Wiesbaden „mehr Leben einhauchen“. So feiere Wiesbaden bald 90 Jahre Partnerschaft mit Klagenfurt und Mainz 60-jähriges Jubiläum mit Dijon. Um sie zu der Sternfahrt einzuladen, seien er und seine Kollegen im vergangenen Jahr in beiden Städten gewesen. Auch auf Abstechern nach Holland, Frankreich, Belgien, Kroatien und Polen hätten er und seine Freunde von „Wheels for Europe“ für die Idee geworben. 

„Wir genießen immer noch die Vorteile des grenzenlosen Reisens oder beispielsweise das Zahlen mit einer Währung“, sagt Schreiber. Diese Vorteile solle man nutzen und nicht unter den Teppich kehren. Die Begegnung mit anderen Menschen und Kulturen präge geradezu den Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis. „Europa muss zusammenhalten, nur so kann das was werden.“ Das sei der Antrieb, um sich auf der Straße gegen die Europa-Skeptiker und die Parolen der Nationalisten zu stellen, sagt Schreiber. Um für seine Idee zu werben, war der Verein auch beim Rosenmontagsumzug 2019 vertreten. 

Positives Feedback aus Berlin und Brüssel 

Von der Idee, für Europa „zu brennen und zu rollen“, wie der Verein es selbst beschreibt, sind inzwischen auch einige Politiker begeistert. So gab es bereits positives Feedback von der Sportgruppe des Deutschen Bundestags in Berlin. Zudem gab es ein Treffen mit EU-Kommissar Günther Oettinger in Brüssel. Demnächst werde es noch ein zweites Treffen im Juni mit Oettinger in Straßburg geben, sagt Schreiber. 

Zuerst findet aber noch am 9. Mai die Sternfahrt nach Mainz und Wiesbaden statt. Das Datum sei dabei bewusst gewählt. „Dieser Tag ist nämlich der Europatag, von dem viele gar nicht wissen, dass es ihn gibt“, sagt Schreiber. „Wheels for Europe“ wünscht sich, diesen Tag nun zum „Feiertag“ zu machen. Insgesamt rechnet Schreiber mit 150 bis 200 Personen, die zur Sternfahrt in die beiden Landeshauptstädte kommen. 

Wer Interesse hat, an der Veranstaltung teilzunehmen, kann sich auf der Seite von „Wheels for Europe“ anmelden. 

(rk) 

veröffentlicht am 08.04.2019 von Michael Meister - Autor von Merkurist.de


Mit Motorrädern und Oldtimern für Europa


VRM - Donnerstag, 21. Februar 2019 LOKALES 1

Initiative „Wheels for Europe" gründet Verein und plant Veranstaltungen vor Europawahl am 26.Mai 


Von Malte Albrecht 

WIESBADEN. Sie wollen ein Zeichen setzen für Europa: Nach einem aus ihrer Sicht erfolgreichen Jahr 2018 mit Besuch in Brüssel im Gebäude der Europäischen Kommission hat sich die Gruppe „Wheels for Europe" (Räder für Europa) für eine Vereinsgründung entschieden. So sähen die europabegeisterten Motorrad- und Oldtimerfahrer Perspektiven, um das Projekt auf Dauer zu stemmen, erläutert der frisch gewählte stellvertretende Vereinsvorsitzende Peter Hieronimus. 

9. Mai als jährlicher Aktionstag 

Der Verein verfolgt das Ziel der „Förderung internationaler Gesinnung" sowie „der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung". Konferenzen, Ausstellungen, Workshops und Treffen sollen die „kulturhistorische Bedeutung der europäischen Einigung als wesentliches Element einer langandauernden Periode des Friedens in Europa würdigen". Der Europatag am 9. Mai wurde als jährlicher Aktionstag ausgewählt, um die „Europäische Frage in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken".

In diesem Jahr ist der Tag angesichts der anstehenden Wahl zum Europaparlament am 26. Mai von besonderer Bedeutung. Vom 9. bis 12. Mai ist daher ein Programm geplant, das unter anderem eine Sternfahrt aus unterschiedlichen Partnerstädten nach Mainz und Wiesbaden beinhaltet. Begleitet wird die Fahrt von Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen, die - ganz nach europäischem Vorbild - mehrsprachig und in Übersetzung gehalten werden. Der Verein folgt damit einer Erkenntnis, die die Initiative seit ihrer Entstehung leitet: Wenn man Menschen erreichen möchte, muss man zu ihnen hinfahren.

Die Vereinsmitglieder eint der Enthusiasmus für die europäische Idee. Die Freiheiten, Vorzüge und Errungenschaften der europäischen Einigung sind ihre Motivation. Die wachsende Europa-Skepsis der letzten Jahre zeige jedoch auch, dass die neuen Möglichkeiten nicht nur Freiheiten, sondern auch neue Konkurrenz und Ungleichheiten hervorgebracht haben.

,,Wie hast du's mit der Europäischen Union?" Um diese Frage werde es in den Wochen vor der Parlamentswahl gehen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Diskussionen zu ermöglichen und einzufordern: ,,Das Thema EU gehört viel mehr besprochen und diskutiert", ist Hieronimus überzeugt. Das Vorhaben gewinne mehr und mehr Sympathisanten. Sportler, Künstler, Bürgermeister und Parlamentsmitglieder unterstützten die Initiative. Vereine und Privatpersonen, Angestellte, Beamte, Handwerker aus mehr als acht Ländern kämen regelmäßig miteinander ins Gespräch. Eines ist den Vereinsmitgliedern dabei wichtig: Es gehe nicht um Parteipolitik, sondern um Diskussion und Mitbestimmung.

MITDISKUTIEREN  

Die nächste Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, bietet der Mainzer Rosenmontags-zug. Dort wird „Wheels for Europe" mit einem eigenen Wagen unter der Nummer 17 vertreten sein. Wer sich für die Teilnahme an der Sternfahrt interessiert, muss sich in Geduld üben. Details dazu werden noch bekannt gegeben.


VRM E Paper

Fahren für Europe

„Wheels for Europe” besuchen Brüssel.

Von Malte Albrecht

WIESBADEN. Vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel dürfte schon so manche aufsehenerregende Staatskarosse vorgefahren sein. Doch um dieses ausgefallene Trio der „Wheels for Europe" bildete sich sofort eine Menschentraube: ein Oldtimer (57er AC Bristol Coupe), Motorrad und ein Elektro-Auto. Im Mai war die Fahr-zeug-Kolonne aus Wiesbaden und Mainz noch in Gern gewesen und hatte dort für die europäische Idee eines friedlichen Zusammenlebens geworben.

Gemeinsam mit Freunden aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden ist sie nun auf Einladung des EU-Kommissars Günther Oettinger mit 25 Personen nach Brüssel gerollt. Zeitgleich starteten Teilnehmer aus Rupt-sur-Moselle in Frankreich, Gent in Belgien und verschiedenen Städten in den Niederlanden nach Brüssel.

Für Peter Hieronimus, einer der Organisatoren der Fahrt, war die Einladung aus Brüssel ein Zeichen, dass die Aufmerksamkeit für das Anliegen der Initiative zunimmt. Als symbolische Erinnerung an die Gründungsidee der EU als Friedensunion überreichte die Delegation einen großformatigen Druck der Schuhmann-Erklärung von 1950. Beigelegt war ein Grußwort der beiden Oberbürgermeister aus Mainz und Wiesbaden.

Auch der herzliche Empfang in der Hessischen Vertretung Brüssel in deutscher und französischer Sprache hat Eindruck hinterlassen bei der Gruppe: „Die Teilnehmer haben dort ein persönliches und offenes Miteinander erfahren, das sie auch auf Reisen durch Europa erlebten", berichtet Hieronimus. Im Spannungsverhältnis von alltäglich gelebtem Europa und institutionalisierter Politik lädt „Wheels for Europe" zu mehr „Eigenverantwortlichkeit der Menschen" in Europa ein. Für Mai 2019 ist eine Sternfahrt aus den Partnerstädten nach Mainz und Wiesbaden geplant.

https://www.vrm-epaper.de/issue.act 26.10.2018

„Wheels for Europe“ startet mit Motorrädern und Oldtimern


Wheels for Europe 2018
Logo Wheels



Helga Lerch



FDP

12. November 2018

Wheels for Europe


Kontakt

Helga Lerch

Rotweinstraße 34

55218 Ingelheim

helgalerch@gmail.com

Wenn mein Fraktionskollege aus dem Kreistag Walter Strutz mich in Ingelheim aufsucht, bin ich nie ganz sicher, welchen fahrbaren Untersatz er gerade benutzt. Es kann auch schon einmal ein E-Bike sein. Ein leichtes Dröhnen auf der Straße ist allerdings ein sicherer Hinweis darauf, dass er sich mit seinem Motorrad auf den Weg gemacht hat. Walter Strutz liebt das Fahren mit seiner „Maschine“. Und so verwunderte es mich auch nicht, dass er sich zu seinem 70. Geburtstag einen Jugendtraum erfüllte und die legendäre „Route 66“ befuhr.

Aber auch diesseits des Atlantiks hat der Motorrad-Fan schon einmal ungewöhnliche Projekte in Angriff genommen – wie jüngst „Wheels for Europe“. Mit einer Gruppe von Gleichgesinnten unternimmt er Zielfahrten – mit Motorrad und/oder Oldtimer – in europäische Städte, um so publikumswirksam für den Europa-Gedanken zu werben. Die Schirmherrschaft über diese Aktion haben die Oberbürgermeister Michael Ebling (Mainz) und Sven Gerich (Wiesbaden) übernommen. Ihren spektakulären Höhepunkt soll die Aktion mit einer Sternfahrt erleben, die von den europäischen Partnerstädten von Mainz und Wiesbaden an den Rhein führt.


Haben wir Dein Interesse geweckt

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• Bin interessiert in Partnerstädte, Regionen von Europa zu reisen und neue Kontakte zu knüpfen.

• Ich habe einen Oldtimer, oder XYoungtimer, oder Motorrad, oder e-KFZ oder suche als Mitfahrer die Gemeinschaft
oder reise mit dem Zug.


Bei längeren Sternfahrten werden optional auch andere Fahrzeuge akzeptiert.

Akzeptiere, dass wir uns alle persönlich mit „Du“ ansprechen.


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